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Freispruch für die Kartoffel

Aeschbacher-Diät Lektion 83. Von Kartoffeln denkt man immer, sie machen dick. Dabei sind sie keine Dick-, sondern wunderbare Sattmacher.

Close up of fresh organic potatoes

Etwas gleich vorweg. Über kaum ein anderes Nahrungsmittel wird so viel Unfug verbreitet wie über die Kartoffel. Kartoffeln machen überhaupt nicht dick – ausser man isst sie mit Mayonnaise oder Wurstsalat oder in Form von Chips oder Pommes. Sogar zum Abendessen kann man sie mit den richtigen Zutaten bedenkenlos geniessen. Der hohe Wasseranteil und der Fasergehalt sorgen dafür, dass die Stärke nur langsam verdaut wird und lange sättigt.

Figurfreundlich mit 70 Kilokalorien pro 100 Gramm

Gegarte oder Salzkartoffeln haben nur sehr wenige Kalorien, gerade mal 70 Kilokalorien pro 100 Gramm, und sind deshalb äusserst figurfreundlich. Ein Kartoffelgratin, ein Kartoffelsalat und Pommes Frites dagegen bringen es mindestens auf das Doppelte an Kalorien, Kartoffelchips auf das vier- bis fünffache.

Eiweiss ist in Kartoffeln in verhältnismässig geringen Mengen vorhanden. Jedoch ist seine biologische Wertigkeit, das heisst der Gehalt an essentiellen Aminosäuren, hoch. Zudem enthalten Kartoffeln wertvolle Mineralien, Spurenelemente und Vitamin C sowie solche der B-Gruppe. Im zweiten Weltkrieg waren Kartoffeln die wichtigsten Vitamin C-Lieferanten für die Bevölkerung. Fett ist in den Erdäpfeln nur in vernachlässigbaren Spuren vorhanden.

So geht’s:

  • Die Kartoffel ist ideal zum Abnehmen, da sie äusserst kalorienarm ist und lange satt macht. Dafür sorgen die langen Kohlenhydratketten, die der Darm nur langsam zerlegen kann.
  • Die Kartoffel ist völlig zu Unrecht als Dickmacher verschrien. Selbst der als kalorienarm geltende Reis bringt es auf mehr Kalorien, eine Pasta auf rund das Doppelte.
  • Mit Magerquark, frischen Kräutern und knackigen Salaten wird die Kartoffel zu einem wunderbaren, vollwertigen Hauptgericht.
  • Ein Kartoffelpüree aus frisch gekochten Kartoffeln hat viel mehr Aroma als ein mit Pulver angerührter Brei aus der Tüte. Mit fettarmer Milch und ein wenig Butter oder Margarine verrührt entsteht ein herrliches Gericht.
  • Gefährlich sind fettreiche Zubereitung sowie kalorienhaltige Beilagen. Problematisch sind auch Fertigprodukte mit Kartoffeln.
  • Wenn es Pommes sein müssen, dann im Backofen statt in der Fritteuse.
  • Bereiten Sie Bratkartoffeln selbst zu. So können Sie das Öl zum Braten dosieren. Dasselbe gilt für Kartoffelgratin und Kartoffelsalat. Mit passenden fettarmen Zutaten können Sie ordentlich Kalorien sparen.
  • Die meisten Vitamine befinden sich bei der Kartoffel direkt unter der Schale. Deshalb sind Schälkartoffeln, bei denen die dünne Schale wie eine Haut abgezogen wird, besonders gesund.
  • Kartoffeln kann man auch mit Schale essen. Allerdings nur, wenn die Kartoffeln nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden, sonst bilden sie in der Schale giftige Stoffe.

Fazit:

Die Kartoffeln sind tausendmal besser als ihr Ruf, nämlich eigentliche Schlank- und Sattmacher, die erst noch wertvolles Eiweiss und Vitamin C enthalten. Zu Kalorienbomben werden sie erst durch fettreiche Zubereitung.

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Aeschbacher Diät Buch13.1.16 II