Wie ein Gefäss-Checkup Leben rettet

Nur weil er sich für einen Check seiner Blutgefässe meldete, wurden bei einem Leser gerade noch rechtzeitig zwei lebensbedrohliche Aneurysmen entdeckt. Dr. med. Silviana Spring stellt einen eindrücklichen Fall vor.

Gefaess Bild AdobeStock Urheber Rasi
Bild: AdobeStock, Urheber: Rasi

80-jähriger Mann mit gut behandeltem Bluthochdruck. Das Rauchen hat er vor etlichen Jahren eingestellt. Er möchte wissen, in welchem Zustand seine Arterien sind und meldet sich zum Gefäss-Checkup. Dort findet man ein 7 cm grosses Aneurysma der Hauptschlagader. Während der weiteren Abklärung stösst man bei der Computertomographie auf ein zusätzliches, 6 cm grosses Aneurysma. Beide Gefässerweiterungen machten bisher keinerlei Symptome.

Beide Aneurysmen können aufgrund ihrer Grösse jederzeit platzen, was in den meisten Fällen zum Tode führt. Deshalb müssen sie rasch operiert werden, am besten mit einer minimalinvasiven Technik. Häufigste Ursache der Gefässerweiterungen ist die Arteriosklerose. Auch Rauchen, Bluthochdruck und eine genetische Disposition können zu einem Aneurysma führen.

Da sie nur sehr langsam wachsen und selten Beschwerden verursachen, werden sie meistens rein zufällig entdeckt. Oder eben im Rahmen eines Checkup mittels Duplexsonographie. Ein Gefäss-Checkup ist bei allen Menschen über 50 sinnvoll, besonders bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und hohes Cholesterin. Wer in der Familie Herzinfarkte und Schlaganfälle zu verzeichnen hat, sollte sich schon früher checken lassen.

Mehr Infos und Anmeldung:

[email protected]Tel. 043 268 29 80

Dr. med. Silviana Spring
FMH Angiologie und Innere Medizin
HerzGefässKlinik Bethanien
Toblerstrasse 51
8044 Zürich

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15.09.2022.

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