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Blasenentzündung – Wissen hilft

Dr. Stefan Mohr, Oberarzt an der Universitätsklinik für ­Frauen­heilkunde am Inselspital Bern, sagt, was Sie über ­Blasenentzündungen wissen müssen.

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Dr. Stefan Mohr, Oberarzt an der Universitätsklinik für ­Frauen­heilkunde am Inselspital Bern

 

 

 

 

 

  • Schmerzen beim Wasserlösen, vermehrter Harndrang und häufiger Gang auf die Toilette können Zeichen einer Blasenentzündung sein.
  • Das Risiko, irgendwann im Leben eine Blasenentzündung zu bekommen, liegt bei Frauen bei 50 Prozent, wovon 25 Prozent einen Rückfall erleiden.
  • Risikofaktoren für Rezidive sind häufiger Sex, neue Partner, Benutzung von Spermiziden und Diaphragmen zur Verhütung, kurzer Damm, familiäre Häufung sowie Stuhlinkontinenz.
  • Zusätzliche Risiken in der Menopause sind lokaler Östrogenmangel, Senkung des Genitale, Inkontinenz sowie unvollständige Blasenentleerung.
  • Wenn keine Beschwerden vorhanden sind, müssen Bakterien im Urin nur selten therapiert werden, so während einer Schwangerschaft, vor Harnwegsoperationen oder bei bestimmten Vorerkrankungen.
  • Bei Symptomen kann zunächst nur mit einem Entzündungshemmer wie Ibuprofen begonnen und erst bei hartnäckigen Beschwerden oder bei zusätzlichen Symptomen wie Flankenschmerz, Fieber und Schüttelfrost mit Antibiotika weitergefahren werden.
  • Vor allem bei rezidivierenden Harnwegsinfekten sollte immer eine kulturelle Sicherung der Bakterien im Labor durchgeführt werden.
  • Zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten gibt es eine Reihe von Massnahmen, deren Nutzen nicht bewiesen ist, die aber auch nicht schädlich sind. Dazu gehören die Entleerung der Blase nach dem Sex, das Putzen von vorne nach hinten und nicht umgekehrt, das Vermeiden synthetischer Unterwäsche, das Duschen des Genitale nach dem Stuhlgang mit einer PET-Flasche sowie der Verzicht auf Saunas etc.
  • Erwiesen ist der prophylaktische Effekt für die lokale Hormontherapie, die Einnahme von rezeptfrei erhältlicher D-Mannose, welche die Häufigkeit von Harnwegsinfektionen um bis zu 60 Prozent reduzieren kann, für die Impfung gegen das Bakterium E.Coli sowie die Antibiotika-Prophylaxe, sei es dauerhaft oder nach dem Geschlechtsverkehr.
  • Der Nutzen von Cranberry-Präparaten ist noch offen. Ausprobieren ist aber sinnvoll. Dasselbe gilt für Vitamin C und Probiotika.

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Haben Sie keine Lust, gegen Blasenentzündungen ständig Antibiotika zu schlucken? Mit reiner D-Mannose haben wir jetzt eine natürliche Alternative. Der Einfachzucker D-Mannose ist ein hervorragendes, natürliches und vor allem schonendes Mittel, um lästigen Blasenentzündungen vorzubeugen. Viele Frauenärzte, Blasenzentren und Betroffene setzen ihn auch zur Behandlung einer Blasenentzündung ein.

Das Problem ist bekannt: Wer immer wieder von Blasenentzündungen geplagt wird, erhält meistens Antibiotika. Gegen die gängigen Präparate werden die Bakterien zunehmend resistent. Zudem wirken Antibiotika nicht nachhaltig. Auf eine Entzündung folgt schon bald die nächste. Dabei weiss man heute, dass bei unkomplizierten Blasenentzündungen ohne Weiteres auf Antibiotika verzichtet werden kann.

Für die Linderung der Beschwerden wie Schmerzen und Krämpfe genügt ein rezeptfreies Schmerzmittel. Dies wirkt sogar besser und schneller als ein Antibiotikum. Weiter ist es nötig, zu Beginn sehr viel zu trinken. Die Einnahme von Mannose in einem Glas Wasser hilft, die Bakterien zu binden und mit dem Urin auszuscheiden.

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