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Die Tricks der Putzfrau

Wie motiviere ich mich jeden Tag neu, wenn ich abnehmen will? Unsere Putzfrau aus Wettswil weiss, wie es geht.

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Fast jeden Tag treibe ich eine halbe Stunde Sport an der frischen Luft, sei es Walking oder sonst was. Oder ich gehe auf meinen Hometrainer. Ich weiss sehr genau, dass ich schlank werden kann mit dem feinen Vanille-Shake und dem guten Müesli. Zwei Mahlzeiten am Tag sind damit abgedeckt. Tabu sind Kuchen, Guetzli, Desserts und Snacks zwischendurch.

So hat es Klick gemacht

Wann hat es im Kopf Klick gemacht? Dieses Jahr im April 2016. Ich dachte viel an meinen Grossvater, der zu meiner Mutter sagte: „Gau Hidi“ – im Solothurner Dialekt – “du schaust schon, dass Du nie dick wirst. Eine dicke Frau ist nicht schön.“

Auch dachte ich an meine verstorbenen Eltern, die mich oft besuchten. Sie fuhren von Adliswil nach Wettswil zu mir, und ich kochte für sie das Mittagessen. Sie fragten mich oft „Hast du schon abgenommen? Es könnte schon noch es bitzeli mehr si.“ Das alles kam mir wieder in den Sinn. Ich hatte Konfektionsgrösse 44 und wog 75 Kg. Bald würde ich nichts mehr Schönes zum Anziehen haben, nur noch Säcke.

Nur noch zwei Mahlzeiten

Wieso geht’s auf einmal im Kopf und vorher nicht? Als ich im Magazin von Dr. Stutz las, dass für ein erfolgreiches Abnehmen nur zu zwei Mahlzeiten am Tag geraten wird, probierte ich das aus. Das war schon eine mächtige Umstellung. Früher ass ich auch am Abend eine rechte Portion. Das erste Mal in meiner langen Abnehmkarriere nahm nun auch Bewegung eine wichtige Rolle ein. Daher war der Erfolg wesentlich besser – und die Motivation weiter zu machen auch.

Bewegung ist wichtig geworden

Vorher ging es nicht, weil ich mich nicht bewegte. Bewegung war für mich immer etwas, das ich zu vermeiden suchte. In meinem Elternhaus lernte ich nicht, dass Bewegung und Sport auch Freude bereiten kann. Inzwischen denke ich auch an meine Gesundheit. Dass ich eine Fettleber bekommen könnte und daraus Krebs entstehen kann und hoher Blutdruck und so weiter.

Zwischendurch höchstens eine Frucht

Wie mache ich es ganz praktisch? Täglich trinke ich 1,5 bis 2 Liter Wasser. Ich trinke ein Glas Wasser vor jedem Essen. Das füllt den Magen, man isst dann automatisch weniger. Am Abend ist es wichtig, nach dem Nachtessen wirklich nichts mehr zu essen. Und zwischendurch keine Kuchen, Desserts, Guetzli, Snacks, höchstens eine Frucht. Am Morgen esse ich Gurkenschnitze, Paprika oder Erbsen. 1 Stück Proteinbrot oder das feine Müesli mit Nature Joghurt.

Eine Veränderung die auffällt

Mein Umfeld reagiert sehr unterschiedlich auf meine äusserliche Veränderung. Einigen fällt die deutlich sichtbare Veränderung auf und sie sprechen mir Lob aus. Leider muss ich mir aber häufig auch neidische oder gar gehässige Bemerkungen anhören, zum Beispiel “Du mit deinem Schlankheitswahn. Höre doch mal auf damit und esse normal mit uns.“

Das alles kümmert mich wenig. Ich halte mich an den Song des Trio Eugster: „Jetzt muess de Buuch weg!“

Lesen Sie hier ihre erste Story „Einmal im Leben wieder schlank sein“.

Lesen Sie hier ihre zweite Story „Die cleverste Putzfrau der Schweiz“.