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Ich bin überglücklich

Regina Aeschbacher aus Rheinfelden erzählt ihre unglaubliche Geschichte.

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Ein Heft von Doktor Stutz, die Bestellung eines Schrittzählers, die Bemerkung, dass mir schon beim Treppen steigen die Luft weg bleibt und das Übergewicht stetig mehr wird, Schilddrüsenunterfunktion, Wechseljahre, schon unzählige Versuche mit Diäten, und immer wieder daran gescheitert.

Das war der Anlass, dass sich Doktor Stutz für meine Geschichte interessierte und mit mir vor ein paar Jahren Kontakt aufnahm. Es sollte nicht bei dieser Bestellung bleiben, er wollte vertiefter der Sache auf den Grund gehen. Er zeigte mir mit gezielten Tipps auf, wie ich mit kleinen Schritten meine Ernährung umstellen konnte: so viel wie möglich selbst zubereiten, mit Kräutern würzen, die Natur wieder einfliessen lassen, sich an das erinnern, was schon die Grossmutter vorlebte, Abstand nehmen von Fertigprodukten. Er machte mir klar, dass ich lieber langsam, aber stetig mein Gewicht reduzieren sollte, statt wie bisher mit aller Gewalt zu versuchen, möglichst schnell möglichst viele Kilos zu verlieren.

Im Kopf umdenken und Altlasten loslassen

Das alles entscheidende Schlüsselerlebnis war jedoch, als er mir mit sanftem Druck klar und deutlich sagte, dass ich in erster Linie im Kopf umdenken und Altlasten loslassen musste. Dass ich nicht immer für andere die Verantwortung übernehmen darf. Dass jedermann für sein Leben selbst verantwortlich ist. Ich musste lernen, vermehrt für mich alleine Verantwortung zu übernehmen, mich wieder spüren, mich wohl fühlen, selber glücklich sein, mir nicht unnötig Probleme aufladen, die ich eh nicht verändern kann.

Es kommt mir noch heute wie ein Märchen vor, dass diese Strategie hundertprozentig funktionierte. Ein starker Wille, Ausdauer sowie ein glücklicher und entspannter Blick nach vorne waren ein wichtiger Beitrag von meiner Seite.

All diese Veränderungen liessen das Gewicht fast von alleine purzeln. Plötzlich hatte ich eine nie gekannte Freude an der Bewegung. Der Schrittzähler zog mich in die Höhe und immer weiter voran. Ich konnte meine Garderobe selbst abändern. Die vorher unbezwingbare Lust nach Süssem und die ewigen Gedanken ans Essen rückten nach und nach in den Hintergrund. Die Bewegung auf alle Arten, wie Treppen steigen, walken, wandern, Velo fahren, schwimmen, immer eingebaut in den Alltag, rückten in den Vordergrund.

Wechseljahre und Alter kein Grund, sich mit einer Gewichtszunahme abzufinden

Mein Umfeld spürte diese Veränderung und dieses Glück, das ich wohl nach aussen strahlte. Immer öfter erhielt ich Komplimente. Dadurch wurde ich mitgetragen und motiviert, diesen Weg weiter zu gehen. Ohne Waage, ohne Druck, ohne Stress, einfach für mich alleine und immer schön langsam, denn der ganze Körper und auch der Kopf müssen sich an eine Gewichtsreduktion gewöhnen können. Das ist ein wichtiger Punkt.

Ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, von dem ich früher nicht mal mehr zu träumen wagte. Eine tolle Erfahrung war es auch für Doktor Stutz, dass Wechseljahre und auch das Alter kein Grund sind, sich mit einer Gewichtszunahme abzufinden. Im Gegenteil, bis heute habe ich sage und schreibe 25 Kilo verloren. Mein Gewicht kann ich problemlos halten. Die Aeschbacher-Diät war geboren.

Nie hätte ich gedacht, dass die Bestellung eines Schrittzählers zu einem totalen Neustart in meinem Leben führen würde. Ich bin überglücklich, dass ich mit meinem Beispiel so vielen Menschen Mut machen kann, dieselbe befreiende Erfahrung zu machen.