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Marathonläufer haben überraschend gesunde Gelenke

Häufig lange Stecken zu laufen, scheint den Gelenken nicht zu schaden. Marathonläufer leiden nur halb so oft an Arthrose wie der Rest der Bevölkerung, berichtet die ÄrzteZeitung

marathon runners in the city

Laufen mag zwar gesund für Herz- und Kreislauf sein – aber doch nicht für die Gelenke. So lautet jedenfalls ein bekanntes Vorurteil oder auch nur eine beliebte Ausrede, um sich die Mühen eines Waldlaufs zu ersparen. Richtig ist das Gegenteil, schreibt die ÄrzteZeitung. Nach Resultaten einer US-amerikanischen Untersuchung werden langjährige Marathonläufer nicht mehr, sondern deutlich weniger von Arthrose geplagt als die übrige Bevölkerung.

Interessant ist, dass die Gesamtzahl der absolvierten Marathons und das wöchentliche Trainingspensum nicht mit der Arthrosehäufigkeit zusammenhängen. Langstreckenläufe scheinen also eher vor Arthrose zu schützen, was sich damit erklären lässt, dass Läufer mehr Muskel-, Knochen- und Knorpelmasse haben. Andere Studien deuteten zudem auf antientzündliche und knorpelschützende Effekte von Langstreckenläufen hin. Damit bewahrheitet sich die immer wieder gehörte Forderung, sich zum Schutz vor oder zur Stabilisierung einer Arthrose möglichst oft zu bewegen.

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