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Meine Ohren sind aufgewacht

Yvonne Ebert ist überglücklich: Dank ihren modernen Hörgeräten muss sie nicht mehr von den Lippen lesen. Nun hört sie auch wieder, was hinter ihr passiert.

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«Ich wollte nicht warten, bis meine Arbeitskollegen genervt die Augen verdrehen. Bis die Kunden jede Frage dreimal stellen und bis die Familienmitglieder nur noch schreien, wenn sie mit mir reden. Etwa 60 Jahre alt war ich, als mir auffiel, dass meine Ohren nachliessen. Immer mehr musste ich mich anstrengen, um zu verstehen, was die anderen sagten.»

Zuerst merkte es Yvonne Ebert, 72, aus Küsnacht ZH bei der Arbeit als Bibliothekarin. «Wenn man mich nicht direkt ansprach, hatte ich Mühe. Ich hörte zwar, dass jemand redete, verstand aber nicht immer alles.» Ebenso bei ihrem Hobby als Regie-Assistentin in der örtlichen Schauspielgruppe. «Ich habe zwar immer den ganzen Text vorliegen und weiss, wer was sagt. Aber richtig zuordnen konnte ich die gesprochenen Wörter nicht mehr. Und auch nicht mehr verstehen, wenn man mich hinter den Kulissen von oben ansprach. Flüstern konnte man mit mir gar nicht mehr. Zudem hat unser Probenraum keine gute Akustik. Das machte alles noch schwieriger.»

Früher gab es keine guten Hörgeräte

Bei der Zürcherin hatte es im rechten Ohr begonnen, schon als Kind. «Ich weiss nicht warum. Eine Disco mit überlauter Musik gab es damals nicht. Die Jazz-Konzerte waren zwar auch nicht leise, aber von dort konnte ich eigentlich keinen Hörschaden haben. War ich vielleicht erblich vorbelastet? Schon meine Mutter litt unter zunehmender Schwerhörigkeit. Gute Hörgeräte gab es damals noch nicht – sie mühte sich mit riesigen Dingern ab, ohne befriedigenden Erfolg. Für mich war das ein abschreckendes Beispiel. Soweit sollte es bei mir nicht kommen.»

gut-hoeren_in-textDer Hörtest bei Yvonne Ebert bestätigte ihre eigenen Beobachtungen: Mittlere Schwerhörigkeit rechts, leichte Hörminderung links. Die linke Seite konnte den Verlust rechts am Anfang noch kompensieren. Doch über kurz oder lang würde sie eine binaurale Versorgung brauchen, also Hörgeräte auf beiden Seiten. Dieser Zeitpunkt war jetzt gekommen. «Beim Hörgeräteakustiker erlebte ich die Überraschung meines Lebens. Er passte mir Hörgeräte zum Probieren an. Ich ging aus dem Laden und hörte zum ersten Mal wieder ein Tram, das ich noch gar nicht sah. Zu Hause hörte ich die Bäume im Wind rauschen, die Vögel am Morgen pfeifen. Wenn ich in einen Raum komme, höre ich die Uhr wieder ticken, ich höre die Kinder auf dem benachbarten Pausenplatz, erschrecke nicht mehr, wenn ein Velofahrer von hinten an mir vorbeifährt. Und auch die Dinge aus Radio und Fernsehen verstehe ich, selbst wenn ich noch im anderen Zimmer bin. Was für ein wuchtiges Aha-Erlebnis! Meine Ohren sind aufgewacht. Der Filter, der mich jahrelang umgeben hatte, ist wie weggeblasen. Ich gebe zu: An die neue Situa­tion musste ich mich erst gewöhnen. Ich hatte ganz vergessen, wie klangvoll und wie direkt und wie vielfältig das Leben ist. Schon nach kurzer Zeit konnte ich aber die neuen Geräusche richtig einordnen. Wie beschwingt alles ist. Die Töne sind einfach da. Ich muss mich nicht mehr anstrengen, um die Schauspieler bei den Proben zu verstehen.» Yvonne Ebert ist erleichtert und fügt schmunzelnd hinzu: «Nur wenn ich in Ruhe lesen möchte, schalte ich die Hörgeräte ab.»

Neues Gerät mit vier speziellen Programmen

Vier spezielle Programme hat der Hörgeräteakustiker für Yvonne Ebert eingestellt. «Ein normales Programm für alltägliche Situationen, ein gedämpftes Programm für Situationen, in denen es ohnehin schon laut ist, ein Vortragsprogramm, das besonders auf Stimmen in etwas weiterer Entfernung fokussiert, und ein Musikprogramm, das sich im Konzertsaal automatisch aktiviert. Damit kann ich sogar die einzelnen Instrumente wieder perfekt heraushören.»

«Die Leute um mich herum haben kaum gemerkt, dass ich Hörgeräte trage. Und wenn auch: Was ist schlimm daran? Die heutigen Hightech-Hörgeräte sind so winzig, technisch so ausgefeilt und modern zum Anschauen. Kein Vergleich zu den früheren Riesen-Apparaten, an die viele Leute denken, wenn man von Hörgeräten spricht. Ich sage nur: Ohne Ohren ist man weg vom Fenster. Gut hören hingegen bringt nur Vorteile. Wer unsicher ist, sollte einfach mal einen Gratis-Hörtest machen lassen. Als nächstes werde ich meinen Mann davon überzeugen.»

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