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Schlafmittel erhöhen das Risiko für Lungenentzündungen

Patienten, die Schlafmittel einnehmen, müssen häufiger wegen einer Pneumonie ins Spital, berichtet die ÄrzteZeitung.

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Die neuen Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen benzodiazepinhaltigen Schafmitteln und Lungenentzündungen sind das Resultat einer grossen Fall-Kontroll-Studie aus dem Register der nationalen Krankenversicherung Taiwans aus den Jahren 2002 bis 2012. Von den Pneumonie-Patienten hatten 42 Prozent in den drei Monaten zuvor ein solches Schlafmittel verordnet bekommen, von den Kontrollpersonen nur 28 Prozent.

Das Risiko stieg mit der Dosis. Ausserdem waren ultrakurz und kurz bis mittellang wirkende Substanzen mit einem höheren Risiko verbunden als lang wirksame. Eine Assoziation zwischen Benzodiazepinen und Pneumonie-Häufigkeit ist auch schon in anderen Studien beobachtet worden. Auch wenn damit ein ursächlicher Zusammenhang noch nicht bewiesen ist, unterstreicht der Befund für die Autoren die Notwendigkeit, solche Schlafmittel äusserst zurückhaltend einzusetzen.

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