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Wie ein Weltmeister

Edgar Zehnder hält Rückschau und ­erzählt, wie er es geschafft hat, von 140 auf unter 100 Kilo abzunehmen.

Zehnder

Eine gedankliche Reise in die nähere Vergangenheit kann verschiedene negative, aber auch positive Gefühle auslösen. Frustra­tion, weil man sein Ziel nicht erreicht hat. Oder Gleichgültigkeit, weil es ja scheinbar nichts bringt, etwas zu ändern. Wiederum Unzufriedenheit, da man die Flinte zu früh ins Korn geworfen hat. Aber auch Freude über sich selbst, durchgehalten zu haben. Oder Glück, dass es gelungen ist, ein Ziel zu erreichen.

Anstoss zum Abnehmen kam vom Hausarzt

Mir gingen diese verschiedenen Gefühlsschattierungen ganz persönlich durch den Kopf und ins Herz. Möchten Sie wissen weshalb? Dann lesen Sie bitte weiter. Grundlage der Geschichte sind folgende Fakten: Jahresbeginn 2014, also vor ziemlich genau eineinhalb Jahren. Seit 51 Jahren glücklich verheiratet. Ein erfolgreicher Sohn. Seit neun Jahren in Pension. 74 Jahre alt und etwas über 140 Kilo Körpergewicht. Eigentlich zufrieden, wenn nicht die Kurzatmigkeit und die Gelenkschmerzen an Hüften und Knien wären.

Dann der Warnfinger meines Hausarztes, unbedingt etwas an meiner Lebensweise zu ändern und ein sehr makaberer Traum. Das alles veranlasste mich, wirklich etwas zu ändern, das heisst an Gewicht zu verlieren.

Aeschbacher-Diät Lektion 12 veränderte mein Leben

Ich erhielt von jemandem den Newsletter vom November 2013 mit der «Aeschbacher-Diät Lektion Nr. 12». Diese Ausgabe veränderte mein Leben total. Kontakt aufnehmen mit Dr. Stutz, mein Problem besprechen und gemeinsam eine Startgrundlage finden – das Jahr 2014 konnte beginnen. Der Kopf war bereit, aber bis auch das Herz mitmachte, verging eine gewisse Zeit.

Vom angekündigten neuen Lebensgefühl keine Spur, wenigstens am Anfang. Muskelkater, Hungerattacken und unleidig sein waren in den ersten drei Wochen an der Tagesordnung. Mir tat mein Umfeld richtig leid. Dann aber ging es zügig vorwärts, auch mit der Gewichtsabnahme. Die Moral stieg mit jedem Kilo, das ich verlor. Dabei war zu Beginn der Schrittzähler mein täglicher Begleiter.

Was für ein Krampf! Immer wieder schaute ich auf die angegebenen Schritte. Erst 2000, also weiter mit zügigem Marschieren. Nach einer Stunde zeigte die Zahl knapp 4000 Schritte an. Ein richtiger Frust, bis ich eben auch mit dem Herz dabei war und die Anzahl Schritte nur am Abend abrief.

Salatteller mit Pouletbrust wurde mein Renner

Und dann das Essen. Dass Salat nicht nur für Kühe und Hasen etwas Feines ist, merkte ich sehr bald. Abwechslungsreiche, schön garnierte Salatteller mit gebratener Pouletbrust oder einem gekochten Ei wurde mein Renner. Gemüse jeglicher Art ass ich schon immer gerne, aber nur in winzigen Portionen. Lieber waren mir grosse Teller mit Teigwaren, Kartoffeln und Reis mit viel Sauce. Und eben, das mit den Portionen verschob sich unweigerlich in winzige Portionen und das Gemüse in grössere.

Hungern musste ich während der ganzen Zeit nicht, da sich der Magen und der Kopf an die kleineren Portionen gewöhnten. Beim Frühstück kam aber Eintönigkeit auf. Jeden Tag nur Müesli – ich bin doch kein Körnlipicker, sagte ich mir und fragte meinen Coach Dr. S. Stutz, ob es da auch Abwechslung gäbe. Aber natürlich! Magerer Käse oder noch besser Hüttenkäse und Dinkelvollkornbrot oder ein Ei sind auf jeden Fall erlaubt, und schon gefiel mir das Abnehmen besser.

Das Abendessen fiel während eines ganzen Jahres sehr bewusst aus – mit wenigen Ausnahmen. Dafür genehmigte ich mir den empfohlenen Inshape-Drink von Biomed. Der schmeckte nicht nur angenehm, er tat auch gut und sättigte mich jederzeit.

Vier Kilos in vier Wochen dank den drei „W“

Vier Wochen nach dem Start schon vier Kilogramm leichter – das war ein unbeschreiblicher Motivator um weiterzumachen. Dazu gelang es mir immer besser, die eingerosteten Gelenke zu mobilisieren und zügig in der Gegend herumzumarschieren. Dabei begegneten mir oft Freunde, Bekannte und Nachbarn, die zuerst etwas belustigt meinem angeblich neuen Hobby zusahen, aber mit der Zeit erstaunt feststellen mussten, dass das nicht nur ein Zeitvertreib war, sondern eine echte Herausforderung, um abzunehmen.

Nach drei Monaten waren die ersten zehn Kilo weggeschmolzen – und nun bemerkte ich, wie wichtig die drei «W» sind, die ich mir vorgenommen hatte. Wollen, Wille, Weitermachen. Es genügt nicht, bloss zu wissen, was zu tun ist, man muss es auch wollen. Etwas Neues zu lernen und umzusetzen, auch wenn es nur das richtige Essverhalten und die Bewegung ist, braucht wirklich Willen. Anschliessend kommt der wichtigste Schritt – die Überlegungen und guten Vorsätze auch wirklich in die Praxis umzusetzen. Für mich heisst das weitermachen.

Rückschläge gibt es immer wieder. Die muss man einfach akzeptieren, aber ja nicht negativ. Es ist äusserst wichtig, ich jedenfalls habe es so empfunden, die Rückschläge oder einen Stillstand beim Abnehmen als Antwort des Körpers zu betrachten, um dann einen neuen Anlauf zu nehmen. Und es funktionierte. Ich durfte es am eigenen Körper erfahren.

Unheimlich, wie die Pfunde purzelten

Zehnder_in TextElf Monate nach meinem erfolgreichen Start, im November 2014, hatte ich bereits 30 Kilo verloren. Eine unbeschreibliche Freude über den grossartigen Erfolg ergriff nicht nur mich. Nein, mein ganzes Umfeld, viele Freunde, unbekannte Menschen und natürlich auch mein Coach Dr. S. Stutz sparten nicht mit Bravo-Rufen und Gratulationen. Das war natürlich die nötige Motivation, um weiterzumachen, obwohl es mir manchmal fast unheimlich vorkam, so wie die Pfunde purzelten.

Mit der Zeit mussten neue Kleider gekauft werden. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten durfte ich etwas kaufen, das mir gefiel und nicht mehr das, was man für ein gutmütiges Übergewichtsmonster bekam. Mein Aussehen veränderte sich zunehmend, und ich wurde sogar angesprochen, ob ich vielleicht krank sei. Das konnte ich mit lachendem Gesicht verneinen und auf die Aeschbacher-Diät hinweisen. Ganz erstaunt war dann meistens mein Gegenüber.

Der anrückende Winter machte es mir nicht leicht, jeden Tag die Schritte bei Kälte und Schnee hinter mich zu bringen. Da kam das Angebot für ein Springseil gerade zur rechten Zeit. Schnell gekauft und in der Waschküche ausprobiert, befreite mich dieses von der Sorge, mich auf das Glatteis draussen zu wagen. Der Schrittzähler belohnte mich auch für diese schweisstreibende Anstrengung, die eigentlich Kindern und Jugendlichen vorbehalten ist.

Plötzlich nicht mehr ganz hundert

Auch wenn ich mir keine besonderen Ziele oder Limiten setzte, im Hinterkopf geisterte immer der Gedanke herum, einmal nicht mehr ganz Hundert zu sein. Natürlich nicht psychisch, aber vom Gewicht her. Darauf habe ich – ohne jemandem etwas zu verraten – hingearbeitet. Am 25. März 2015 stand ich nur noch ein Kilogramm vor der Hunderter-Grenze und ich erhöhte meine Schritte zwei- bis dreimal pro Woche auf 20 000 oder wenig mehr. Dann kam der 20. April und die Körperwaage zeigte nur noch 99 Kilogramm an.

Glücksgefühle, Stolz und Freude

Mit der Aeschbacher-Diät habe ich in 16 Monaten mehr als 40 Kilo an Körpergewicht verloren und ein neues, nie gekanntes Lebensgefühl breitete sich aus. Glücksgefühle mischten sich mit Stolz und Freude über das Erreichte. Wenn ich ehrlich bin, kam ich mir wie ein Weltmeister vor, der von überall bejubelt wird, und dem man zu seinem Erfolg gratuliert.

Was macht ein Weltmeister? Er dankt allen, die ihn unterstützt haben, bei seinem Wett­k(r)ampf. Für mich sind dies im Besonderen Dr. S. Stutz, sein Buch «Die Aeschbacher-Diät», Frau A. Runschke von Biomed mit dem köstlichen Inshape-Drink. Ganz bestimmt meine Familie, die es nicht immer leicht hatte mit mir. Meine Freunde und Bekannten und alle anderen bekannten und unbekannten Personen, die mir mit Telefonanrufen, SMS oder E-Mails Mut zusprachen.

Was sich in der Zeit alles abgespielt hat, sind eindrückliche Erlebnisse, die ich nicht mehr missen möchte. Sie beweisen, dass man auch im Pensionsalter noch zu vielem fähig ist, das man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Diese Zeit hat mich geprägt, ich lernte nicht nachzulassen, auszuharren, und dass das Wichtigste im Leben eines jeden Menschen die Bewegung ist – dem Körper Sorge tragen. Durch das Essverhalten und die nötige Bewegung in der freien Natur wird auch der Geist geweckt. Es entsteht ein neues Lebensgefühl. Und dieses neue Lebensgefühl ist für mich die einzigartige Garantie, dass ich nie mehr an Gewicht zunehme.

Ich wünsche allen, die abnehmen möchten, dass sie dem Wunsch Folge leisten und sofort beginnen, um von diesem neuen Lebensgefühl befallen zu werden.