Angststörungen, Depressionen und Schlaganfälle nach Corona

Ein Drittel aller US-Amerikaner, die im letzten Jahr an COVID-19 erkrankt waren, mussten in den ersten sechs Monaten wegen neurologischer oder psychiatrischer Erkrankungen behandelt werden.

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Bild: AdobeStock, Urheber: Jeerasak

Am meisten diagnostiziert wurden Angststörungen und Depressionen, aber auch Schlaganfälle und sogar Demenzen traten laut der Auswertung von fast einer Viertelmillion Krankenakten bei COVID-19-Patienten häufiger auf als nach einer Grippe oder anderen Atemwegserkrankungen.

Das Gehirn gehört zu den Organen, die bei COVID-19 stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Es kann zu Schlaganfällen, Hirnblutungen und sogar Delirien kommen. Jetzt zeigt sich, dass für viele Menschen die psychischen und neurologischen Folgen auch nach der scheinbaren Genesung schwerwiegend sind. Am stärksten betroffen waren Patienten, die wegen ihrer Corona-Erkrankung hospitalisiert werden mussten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29.04.2021.

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