Das Morgentief ist verschwunden

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Margrit Finger aus Gwatt, Master of Advanced Studies in Gerontologie, hat schon so viele Schrittzähler verschenkt, dass sie jetzt mit einer Superidee kommt.

Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun. Dieses Sprichwort hat mir vor 50 Jahren meine Grossmutter öfters in die Ohren geflüstert. Dabei fragte ich mich: Wozu? Und wie weit ist das wohl? Als Kind fing ich an, meine Schritte zu zählen. 112, 113, 114… dann stoppte ich, weil ich einen Käfer am Wegrand sah. Wieder fing das Zählen von vorne an. 1, 2, 3, … da unterbrach mich mein Gspänli. Ich wusste wieder nicht mehr, wie viele Schritte ich zurückgelegt hatte. Irgendwann habe ich die Fragen unbeantwortet begraben und das Schrittezählen ebenfalls, weil es mir zu anstrengend war.

Im Februar hat mich eine Freundin auf ihren Schrittzähler aufmerksam gemacht, obwohl ich kein Übergewicht habe. Dieses kleine Ding hat mich neugierig gemacht. Die Worte meiner Grossmutter und meine Fragen rückten wieder in den Vordergrund. Also bestellte ich den Schrittzähler. Sofort steckte ich ihn an meine Hosen. Seither mache ich täglich 10’000 bis 15’000 Schritte. Ich bin begeistert von diesem weissen kleinen Ding. Es motiviert enorm. Ich erlebe den Arbeitsweg viel intensiver, höre die Vögel, fühle den Wind um die Ohren. Das Morgentief ist verschwunden. Der Kreislauf in Takt. Neue Lebensenergie erwachte.

Ich arbeite im Gesundheitswesen und beobachte oft, wie bewegungsträge viele Menschen in den unterschiedlichen Institutionen sind. Gerne würde ich allen Mitarbeitenden in den Spitälern, Heimen, Psychiatrien einen Schrittzähler schenken. Aber langsam wird es mir zu teuer. Bis anhin habe ich schon mehr als zehn an meine Freunde verschenkt. Deshalb meine Empfehlung an alle Vorgesetzte: Schenkt all euren Mitarbeitenden einen Schrittzähler! Damit kommt auch in eurer Firma viel Neues in Bewegung.

Information und Bestellung Schritt- und Kalorienzähler von Doktor Stutz

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 02.10.2014.

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